Auswärtsniederlage für Eintracht in Bielefeld

Im zweiten Auswärtsspiel musste die Eintracht in Bielefeld eine Niederlage hinnehmen. Vor 900 Zuschauern
in der Seidensticker Halle hielt der HC die Partie bis zur Pause offen. Mit einem 12:12-Unentschieden ging es
in die Kabinen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit erwischten die Gastgeber den besseren Start. Eintracht konnte
nicht an die Leistung des ersten Durchgangs anknüpfen und unterlag am Ende mit 28:32 Toren.

Starker Beginn in der Abwehr

Eintracht setzte von Beginn an auf eine offensive 3:3-Abwehr und zwang Bielefeld früh ins Zeitspiel. Dadurch
leisteten sich die Gastgeber mehrere technische Fehler und lagen in der 13. Spielminute folgerichtig mit 3:6
zurück. Die Mannschaft von Trainer Deutsch bestimmte das Spielgeschehen. Nach dem zwischenzeitlichen
7:7 brachten Tore von Hein, Buschhaus und Carstensen Eintracht erneut in Führung. In der 18. Spielminute
stand es 10:7 für die Hildesheimer.

Bielefeld setzt siebten Feldspieler ein

Bielefelds Trainer Arjan Haenen reagierte mit einer Auszeit und richtete seine Mannschaft neu aus. Die Um-
stellung zeigte Wirkung: Im Angriff setzte die TSG fortan auf einen siebten Feldspieler und stellte die Abwehr
des HC damit vor große Probleme. In der 24. Spielminute glich Bielefeld zum 10:10 aus. Daraufhin nahm
Eintracht-Trainer Daniel Deutsch ebenfalls eine Auszeit.

Erneute Führung und Ausgleich mit der Sirene

Kremen brachte die Eintracht in 28. Spielminute mit 12:11 in Führung.  45 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff
war der HC in Ballbesitz und hatte die Möglichkeit, den Vorsprung auf zwei Tore auszubauen. Stattdessen
eroberte Bielefeld den Ball und erzielte mit dem Pausenpfiff den 12:12 Ausgleich.

Umstellung im Eintracht Angriff und frühe Auszeit

Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte Eintracht im Angriff ebenfalls auf einen siebten Feldspieler. Die
Deutsch-Sieben verlor jedoch den spielerischen Faden: Ein Wurf auf das leere Tor der Hausherren ging
daneben, anschließend leistete sich Eintracht ein Stürmerfoul. Bielefeld nutzte die Fehler konsequent
und ging durch zwei Treffer von Strathmeier mit 14:12 in Führung. Bereits nach vier Minuten sah sich
Daniel Deutsch gezwungen, eine weitere Auszeit zu nehmen.

Bielefeld setzt sich entscheidend ab

Die erhoffte Wende zugunsten des HC blieb aus. Bis zur 40. Spielminute erspielte sich Bielefeld eine
19:15-Führung. Daraufhin nahm Eintracht-Trainer Daniel Deutsch seine zweite und letzte Auszeit im
zweiten Durchgang. Anschließend geriet die Eintracht durch zwei Zeitstrafen zeitweise sogar in
doppelte Unterzahl. Die Hausherren nutzten diese Phase konsequent und bauten ihren Vorsprung
bis zur 45. Spielminute auf 23:16 aus.

Eintracht zeigt Moral in der Schlussphase

In der Schlussviertelstunde kämpfte sich Eintracht noch einmal heran und bewies Moral. Der Sieg
der TSG geriet jedoch zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr. 20 Sekunden vor dem Spielende
verkürzte der HC auf 28:31. Anschließend traf Oetjen zum 32:28-Endstand für Bielefeld.

Trainerstimme

Daniel Deutsch zog nach dem Schlusspfiff ein klares Fazit: „Wir hatten elf technische Fehler und
17 Fehlwürfe. Hinzu kamen eine fehlende Torwartleistung und zu wenig Durchschlagskraft im Angriff.
Wenn wir unsere Ballgewinne aus der Abwehr heraus vorne nicht in Tore umwandeln, reicht es
am Ende nicht, um ein solches Spiel zu gewinnen.“

Media Day 2026 des HC Eintracht Hildesheim
Leon Hein. Verwandelte
fünf 7-Meter und erzielte
insgesamt zwölf Tore

TSG A-H Bielefeld – HC Eintracht Hildesheim 32:28 (12:12)

TSG A-H Bielefeld: Leon Goldbecker – Manuel Hörr (9/2), Thore Oetjen (1), Jacob Broyer (3),
Tilen Pausits, Jonas Leppich (1), Nils Strathmeier (2), Ralf Geislers (6), Malik St. Claire (1),
Jan Pretzewofsky (5), Tim Stefan (1), David Stanjek, Ricardo Magalhaes (3), Jannis Hoff (1).

Eintracht Hildesheim: Nils Conrad, Leon Krka, Sören Krüger – Nils Greilich, Leon Bahr (2),
Petar Juric (1), Henning Stoehr (1), Ben Kremen (7), Luis Buschhaus (3), Vinent Klepp (1/1),
Leon Hein (12/5), Meeno Carstensen (1), Lars Oskar Kaaterud.

Zeitstrafen: Bielefeld (4), Eintracht (2)

7-Meter: Bielefeld 2/2, Eintracht 6/7

Rote Karten: keine

Schiedsrichter: Matthias Klinke, Sebastian Klinke

Zuschauer: 900

Spielfilm:
0:1,1:1,1:2,2:2,2:3,2:4,3:4,3:5,3:6,4:6,4:7,5:7,6:7,7:7,7:8,7:9,7:10,8:10,9:10, 10:10,
10:11,11:11,11:12,12:12, Halbzeit.

13:12,14:12,14:13,15:13.15:14,16;14,17:14,17:15,18:15,19:15,20:15,20:16,21:16, 22:16,
23:16,23:17,24:17,24:18,24:19,24:20,25:20,26:20, 26:21,26:22,27:22,27:23,28:23,28:24,
29:24,29:25,30:25,31:25,31:26,31:27,31:28,32:28, Ende.