Eintracht erkämpft wichtige Punkte beim Sieg in Varel

 

Mit einer starken kämpferischen Leistung und einer beeindruckenden Abwehrleistung sichert sich die Eintracht beim 34:29 (15:16) Erfolg in Varel die ersten Punkte der Saison. Nach einem drei Tore Rückstand in der 38.Spielminute (19:22) bewies die Mannschaft Charakter und legte damit den Grundstein für den wichtigen Auswärtssieg.

Dabei musste Daniel Deutsch auf einen weiteren Spieler verzichten. Neben den bereits verletzten Spielern kam nun auch noch Lukas Quedenbaum hinzu. Dieser brach sich einen Finger, wurde bereits operiert und wird voraussichtlich mindestens sechs Wochen fehlen.

 

 

Aggressive HC Abwehr prägt die Anfangsphase

 

Von Beginn an setzte die Eintracht auf eine offensive 3:3-Abwehr. Selbst während der ersten Zeitstrafe gegen den HC in der fünften Spielminute ließ Trainer Daniel Deutsch sein Team in einer 4:1-Formation verteidigen. Diese mutige Ausrichtung mit Petar Juric als Abwehrchef zeigte Wirkung: Varel fand zunächst keine spielerische Antwort, während Vincent Klepp die Eintracht per Siebenmeter mit 7:4 in Führung brachte.

HSG-Trainer Blacha reagierte mit der ersten Auszeit und stellte den Angriff auf zwei Kreisläufer um. Dadurch gewann Varel zunehmend die Kontrolle über das Spiel.

Im Angriff suchte die Eintracht konsequent die Tiefe und das Eins-gegen-eins. Zwar gelangen aus dem Positionsspiel zunächst keine Tore, doch Varel konnte die Hildesheimer häufig nur regelwidrig stoppen. Die daraus resultierenden Siebenmeter verwandelte Klepp sicher und vertrat Quedenbaum, der eigentliche 7-Meterwerfer, hervorragend.

 

Varel dreht die Partie vor der Pause

 

Varel übernahm die Spielkontrolle und ging in der 22.Spielminute durch Riksten erstmals mit 11:10 in Führung. Eintracht-Trainer Daniel Deutsch reagierte mit einer Auszeit und richtete seine Mannschaft in Abwehr und Angriff neu aus.

Vor allem die Positionswechsel im Hildesheimer Angriff bereiteten Varel immer wieder Probleme. Dennoch zog die HSG zunächst auf 15:13 davon. Drei Paraden von Eintracht-Keeper Nils Conrad in den Schlussminuten der ersten Halbzeit hielten den HC im Spiel. Anschließend sorgten Leon Bahr und Lars Oskar Kaaterud mit ihren Treffern für den 15:15-Ausgleich.

Nach einem Ballverlust der Hausherren hatte der HC sogar die Chance, selbst in Führung zu gehen. Ein Abspielfehler brachte jedoch Varel zurück in Ballbesitz. Braren nutzte die Gelegenheit und erzielte mit dem Pausenpfiff die 16:15-Führung für die Gastgeber.

 

Eintracht kämpft sich zurück

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit übernahm Varel die Kontrolle. Drei Zeitstrafen gegen die Eintracht ermöglichten der HSG, bis zur 38. Spielminute auf 22:19 davonzuziehen. Daniel Deutsch reagierte mit einer Auszeit und brachte sein Team wieder in die Spur.

Der HC zeigte Charakter und fand zurück ins Spiel. Dabei wurde die Mannschaft lautstark vom „achten Mann“, den mitgereisten Eintracht-Fans, unterstützt. Klepp und Kremen verkürzten den Rückstand, ehe Kreisläufer Meeno Carstensen mit einem Doppelschlag in der 46. Spielminute zum 24:24 ausglich.

Eintracht entscheidet die Schlussphase

 

Klepp verwandelte anschließend einen Siebenmeter zur 25:24-Führung. Varel geriet ins Schwimmen, ließ sich jedoch zunächst nicht abschütteln.

In der entscheidenden Schlussphase behauptete der HC durchgehend die Führung. Als Leon Bahr in der 58. Spielminute zum 31:28 für die Eintracht traf, war die Partie zugunsten der Deutsch-Sieben entschieden. Am Ende gab es eine verdienten 34:29 Sieg im ersten Auswärtspiel.

In einer insgesamt stark aufspielenden Eintracht setzten vor allem Abwehrchef Petar Juric, und die Haupttorschützen Vincent Klepp 11/8, Ben Kremen (8), und Leon Bahr (7) wichtige Akzente.

 

HSG Varel – HC Eintracht Hildesheim 29:34 (16:15)

 

HSG Varel: Felix Legermann, Frederick Lüpke – Nicholas Beck (1), Til Braren (5), Filip Dominikovic (1), Jannik Bruhnken, Oskar Jakobsen Egsgaard (5/3), Silas Fink, Niklas Bachmann (2), Noah Duris (5), Joel Hoppe (1), Fynn Menne, Marc Heelis (4), Brent Riksten (5), Oke Bartels, Joost Sanders.

 

Eintracht Hildesheim: Nils Conrad, Leon Krka, Sören Krüger – Nils Greilich, Leon Bahr (7), Petar Juric (1), Henning Stoehr (1), Ben Kremen (8), Luis Buschhaus (1), Vinent Klepp (11/8), Leon Hein, Meeno Carstensen (4), Lars Oskar Kaaterud (1).

 

Zeitstrafen: Varel (5), Eintracht (5)

 

7-Meter: Varel 4/5, Eintracht 8/9

 

Rote Karten: keine

 

Schiedsrichter: Jonas Zollitsch, Marvin Völkening

 

Zuschauer: 750

 

Spielfilm:

 

1:0,1:1,2:1,2:2,3:2,3:3,3:4,4:4,4:5,4:6,4:7,5:7,6:7,6:8,7:8,7:9,8:9,9:9,9:10,10:10,11:10,12:10,12:11,12:12,13:12,13:13,14:13,15:13,15:14,15:15,6:15, Halbzeit.

 

17:15,17:16,18:16,18:17,19:17,19:18,20:18,20:19,21:19,22:20,22:21,23:21,23:22,24:22,24:23,24:24,24:25,25:25,25:26,25:27,26:27,26:28,27:28,27:29,28:29,28:30,28:31,29:31,29:32,29:33,29:34, Ende.

 

Der Spieltag

 

Ahlener SG – SG OHV Aurich/TuRa Marienhafe 34:31 (15:14), TSG A-H Bielefeld – TEAM HandbALL Lippe II 33:29 (16:16), Spfr. Loxten – MT Melsungen II 38:33 (19:17), TSV Anderten – TuS Spenge 22:33 (9:16), VfL Eintracht Hagen II – MTV Grossenheidorn 49:33 (19:16), ESG Gensungen/Felsberg – TuS Vinnhorst 33:38 (16:17), VfL Fredenbeck – Wilhelmshavener HV 20:26 (12:11).